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entia organisiert Ausstellung „wertstätten“

"wertstätten" haben wir die Ausstellung genannt.
„wertstätten“ haben wir die Ausstellung genannt.

Mal etwas richtig in die Hand nehmen – das geht leider in einem Internet-Shop nicht. Das weiche Leder einer Tasche zu fühlen oder an einer Seife zu riechen – unmöglich. entia hat es möglich gemacht, in einer Ausstellung die wir Anfang April im Foyer der Jahrhunderthalle in Bochum präsentiert haben. Anlass war die gut-Messe, zu der entia auch mit einem Messestand vertreten war. Die Resonanz war der über 5000 Besucherinnen und Besucher war sehr äußerst positiv. Immer wieder hörten wir Sätze von Menschen, die über die hohe Qualität der Produkte staunten.

Der Titel der Ausstellung „wertstätten – Werkstätten für Menschen mit Behinderung und ihre Produkte“ begrüßte die zahlreichen Besucherinnen und Besucher von einem großen Plakat. Im letzten Jahr hatte Guido Röcken, Veranstalter der gut-Messe, eine kleine Auswahl von Werkstatt-Produkten in mühevoller Arbeit zu einer Präsentation zusammengetragen. Als wir von entia diese sahen war uns sofort klar: Im nächsten Jahr machen wir das, weil wir dazu ja nur eine hübsche Auswahl von Dingen aus unserem Lager holen müssen.

Tatsächlich stieg aber der Anspruch bald – wäre es nicht eine gute Idee, nicht nur die Dinge zu zeigen, sondern auch die Menschen, die sie produzieren? Erfreulicherweise fanden wir einen Studenten, der die Ausstellung zu seiner Bachelor-Arbeit machte. So nahm die Ausstellung nach und nach einen immer größeren Umfang an. Recht schnell zeigte sich deshalb, dass wir die Präsentation gliedern müssen. Folgende Bereiche legten wir gemeinsam fest:

  • grundwert – was bedeutet eigentlich Arbeit?
  • handwert – wer sind diese Menschen, die die Produkte oft mit ihren Händen herstellen?
  • mehrwert – Informationen zur Zahl der Werkstätten in Deutschland und der gesamten Branche

Das Interesse an der Ausstellung war so gewaltig, dass wir aktuell überlegen, sie als Wanderausstellung auch an anderen Stellen zu zeigen. Zunächst werden wir deshalb eine eigene Web-Site mit Bildern und Konzepten zur Ausstellung anfertigen  – den Link dazu werden wir natürlich hier veröffentlichen. Unten sehen Sie schon mal ein paar Impressionen zur Ausstellung.

Gesponsert wurde die Ausstellung durch entia, die gut-Messe, den BochumDesign e.V. und die Stiftung RUHR.2010.

Und übrigens: Ja, der Student hat seine Prüfung zu dieser Ausstellung mit Erfolg abgeschlossen. 🙂


 

Update: Eine umfassendere Darstellung der Ausstellung finden Sie auf www.sozialunternehmen.net

Veröffentlicht von

Michael Ziegert

Michael Ziegert

Ich bin der Gründer von entia. Ich kann mich an Dingen erfreuen, die gut aussehen, gut riechen, sich gut anfühlen - und deren Wert man spürt. Und bei denen ich weiß, mit welcher Sorgfalt und Intensität sie angefertigt wurden. Sie finden mich auch auf Google+

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