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Ein kleiner Ratgeber: Was wir bei Bienenwachs-Kerzen beachten sollten

Die Nächte werden länger. Die Gelegenheiten, am abendlichen Tisch zu sitzen und gute Gespräche zu führen, werden mehr. Das Leben wird ruhiger. Das ist die Zeit, Dinge zu genießen: ein gutes Essen, einen bekömmlichen Wein, harmonische Musik. Und zur Abrundung wird dann noch eine Kerze angezündet, denn kaum etwas anders löst in uns dieses Gefühl urtümlicher Gemütlichkeit aus. Und wenn Sie dann noch aus duftendem Bienenwachs sind, dann ist die Glückseligkeit abgerundet.

Damit Sie lange Freude an diesen Situationen haben, haben wir einen kleinen Ratgeber zusammengestellt.

Vorab:

Bienenwachskerzen bekommen nach einer Weile der Lagerung einen weißlichen Belag. Das ist unabhängig von der Qualität der Kerzen und stellt keinen Mangel dar. Weder das Abbrennen noch der Geruch ändern sich dadurch. Wenn Sie den Belag nicht mögen, so können Sie ihn vor dem Anzünden mit einem weichen Tuch längs der Kerze einfach abwischen. Bei Dekoren können Sie den Belag mit einem weichen Pinsel abstreifen.

Sicherheit:

  • Eine Kerze ist ein offenes Feuer, lassen Sie es niemals unbeobachtet. Achten Sie auch auf das Verhalten von Kindern und Haustieren.
  • Sie sollten Kerzen nie auf brennbare Unterlagen stellen. Achten Sie auch darauf, dass sich in der Nähe der Flamme und darüber nichts Brennbares befindet
  • Vermeiden Sie Zugluft, sonst beginnt die Kerze zu rußen und zu tropfen.

Anzünden und Löschen:

  • Der Docht sollte in etwa zehn Millimeter lang sein. Ist der Docht zu lang, so beginnt die Flamme zu rußen. Kürzen Sie in diesem Fall den Docht mit einer Schere.
  • Bildet sich eine sogenannte ‚Dochtblüte‘ oder neigt sich der Docht zur Seite, so löschen Sie die Kerze, schneiden den Docht zurück und zünden den Docht anschließend wieder an. Das Löschen ist sinnvoll, weil die abgeschnittenen Dochtreste schon mal in den Wachs fallen. Sie sollten dort aber von dort entfernt werden, sonst bildet sich beim Abbrennen häßlicher Ruß.
  • Achten Sie darauf, dass der Docht beim Anzünden gerade aufgerichtet ist. Die Flamme des Streichholzes sollte nicht nur den Docht, sondern auch auch das Wachs berühren. Denn der Docht muss flüssiges Wachs aufsaugen, um gut brennen zu können.
  • Brennt der Docht nur sehr wenig, weil der Docht zu kurz ist, so gießen Sie vorsichtig etwas flüssiges Wachs ab.
  • Lassen Sie die die Kerze so lange brennen, bis der ganze Brennteller flüssig ist. Lässt man Kerzen wiederholt nur kurz brennen, so kann der Docht zu kurz werden oder die Kerze hohl brennen.
  • Brennt die Kerze ungleichmäßig ab, so sollten die Ränder nach Löschen der Flamme und Abkühlen des Wachses gleichmäßig nach innen geknetet oder mit einer Schere abgeschnitten werden.
  • Die ideale Art, die Kerze zu löschen, besteht darin, den Docht kurz in das flüssige Wachs zu drücken und sofort wieder aufzurichten. So rußt die Kerze nicht, der Docht trocknet nicht aus und kann später auch leicht wieder angezündet werden.

Lagerung

  • Lagern Sie Kerzen möglichst kühl (aber nicht frostig), trocken und staubfrei. Es bietet sich an, Kerzen im Dunklen zu lagern, damit sie sich nicht verfärben.

Reinigung

  • Ist Wachs auf Ihre Kleidung getropft und erkennbar eher oberflächlich fest, so legen Sie das Kleidungsstück eine Weile in den Gefrierschranke und heben das Wachs anschließend ab.
  • Alternativ lässt sich das Wachs mit einem Bügeleisen entfernen. Legen Sie ein saugfähiges Papier auf die Stelle, beispielsweise Küchenpapier, und erwärmen Sie es mit dem Bügeleisen. Welche Temperatur Sie einstellen hängt von der jeweiligen Textilie ab.
Schöne Tafelkerzen aus Bienewachs finden Sie übrigens hier: 
Und die schönen Engelkerzen, die Sie auch auf den Fotos sehen, gibt es hier:

Veröffentlicht von

Michael Ziegert

Michael Ziegert

Ich bin der Gründer von entia. Ich kann mich an Dingen erfreuen, die gut aussehen, gut riechen, sich gut anfühlen - und deren Wert man spürt. Und bei denen ich weiß, mit welcher Sorgfalt und Intensität sie angefertigt wurden. Sie finden mich auch auf Google+

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