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Hat entia eine „Philosophie“…?

Immer noch landet man auf Web-Sites, auf denen sich in der Nähe des „Impressum“- und „Wir über uns“-Links das Wort „Philosophie“ findet. Klickt man darauf, so findet man nicht selten einen verschwurbelten Text über vorgeblich hochgeistige Ideen, die das Unternehmen motivieren. Das Wort „Unternehmensphilosphie“ hat ein cleverer Marketing-Mensch erfunden – in den 90ern.
Tatsächlich gemeint sind natürlich die Ziele eines Unternehmens, die man auch Leitbild nennen kann.
Und wie sehen diese Ziele für entia aus?

Angesichts der Tatsache, dass alle Dinge, die Sie auf der Web-Site von entia finden, aus Behindertenwerkstätten oder vergleichbaren sozialen Projekten stammen, könnte man meinen, dass das Wohl der Menschen mit Behinderung dort unser oberstes Ziel sei. Tatsächlich ist uns das natürlich sehr wichtig, denn für jeden Menschen ist es wichtig, für die Arbeit die er für die Gesellschaft in der einen oder anderen Form leistet, eine angemessene Vergütung zu erhalten – und das ist bei Behindertenwerkstätten keineswegs immer gegeben. Die Unterstützung durch die „Öffentliche Hand“ steigt trotz Inflation seit Jahren nicht mehr, bisweilen denkt man sogar über Senkungen nach. Obendrei ist es in einem konsumstarken, heiß umkämpfen Markt wie Deutschland ist es schwierig, profitabel zu arbeiten.

Und das eben erst recht, wenn man viel Zeit investieren muss, die einzelnen Arbeitsschritte zur Produktion auf die sehr unterschiedlichen Fähigkeiten von Menschen anzupassen. Wenn man sich in einem Arbeitsumfeld bewegt, in dem exakte Planung (und Planerfüllung) häufig unmöglich ist, weil die Mitarbeiter Schwankungen der Leistungsfähigkeit unterliegen. Dabei Produkte mit hohem Designwert und gleichbleibend hoher handwerklicher Qualität herzustellen (wie Sie sie bei entia ausschließlich  finden) ist eine der täglichen Herausforderungen für Werkstatt-Mitarbeiter.

Aber auch wenn uns die Arbeit und die Menschen in sogenannten WfbM (Werkstätten für behinderte Menschen, so der offizielle Titel) sehr wichtig sind – unser erstes und oberstes Ziel ist ein anderes. Und es ist weit entfernt von jeder „Philosophie“, sondern eher profan: Wir wollen zufriedene Kunden. Kunden, die sich über die erworbenen Produkte freuen können, Kunden, die uns weiterempfehlen, weil sie von den Dingen überzeugt sind. Denn nur das sichert die Existenz von entia, nur das führt zu weiteren Aufträgen für die Werkstätten. Wenn Sie also Wünsche und Anregungen zu den Produkten, zu deren Qualität oder dem Service von entia haben – melden Sie sich!

Veröffentlicht von

Michael Ziegert

Michael Ziegert

Ich bin der Gründer von entia. Ich kann mich an Dingen erfreuen, die gut aussehen, gut riechen, sich gut anfühlen - und deren Wert man spürt. Und bei denen ich weiß, mit welcher Sorgfalt und Intensität sie angefertigt wurden. Sie finden mich auch auf Google+

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