Kategorie: Presse und Öffentlichkeit:

„Wohlfahrt intern“ berichtet über Produkte aus WfbM

wohlfahrtintern01Über die Produkte aus Werkstätten für Menschen mit Behinderung berichtet die Zeitschrift „Wohlfahrt intern“ ausführlich in einem Schwerpunkt-in der jüngsten Ausgabe. Einige Werkstätten werden exemplarisch vorgestellt – und natürlich wird auch über entia berichtet. In unserem Versandhaus bieten aktuell 92 Werkstätten rund 1300 hochwertige Produkte an.


Die Zeitschrift „Wohlfahrt intern“ bezeichnet sich als „Entscheider-Magazin für die Sozialwirtschaft“. Tatsächlich dürfte sie trotz kleiner Druck-Auflage von nur wenigen tausend Exemplaren eine der angesehensten Publikationen in den Geschäftsführungen deutscher Sozialunternehmen sein.
Aktuell ist der Schwerpunkt „Wie der Konsumtrend zu fairen Produkten Sozialunternehmen beflügelt“. Wie schon in meinem Vortrag auf der Werkstättenmesse 2014 (Download hier) schrieb, gibt es Studien die eindeutig belegen, dass die KonsumentInnen in Deutschland immer mehr darauf achten, ob die Produkte unter sozialverträglichen Bedingungen hergestellt werden. Und damit ist nicht nur die Produktion in Fernost gemeint. Aus diesen Studien wird auch in der „Wohlfahrt intern“ zitiert.

wohlfahrtintern02Tatsächlich überlegen sich immer mehr Werkstätten, mit eigenen Produkten diesem Trend zu folgen. Als Geschäftsführer von entia werde ich mehrfach zitiert, beispielsweise mit dem Hinweis, dass die KundInnen die Produkte wegen ihrer hohen Qualität kaufen – und nicht aus Mitleid. Bedeutsam ist aber in erster Linie, dass der Schwerpunkt der Werkstätten natürlich in der Betreuung der MitarbeterInnen und in der Herstellung anspruchsvoller Waren liegt – und nicht in der Vermarktung.

Das von „Wohlfahrt intern“ auf den Titel gehobene Produkt steht nicht unbedingt exemplarisch für die Dinge, die in Werkstätten für Menschen mit Behinderung hergestellt werden. Es handelt sich um einen Joghurt-Becher, von dem die Lobetaler Bio-Molkerei, eine Tochter-Unternehmen der Lobetal-Werkstätten, im vergangenen Jahr 380.000 Stück verkauften.

Typischer sind da eher Produkte wie die im Text zitierten Mäppchen der Remstal-Werkstätten, die wir auch im Sortiment haben. Ohne jene hübschen Produkte der Delme-Werkstätten, etwa den „Bauchweh-Frosch“ für Säuglinge und Kleinkinder. Erwähnt werden auch die Geduldspiele der Behindertenhilfe Norden, die Knete von Becks Plastilin, und die Möbel des Diakoniewerkes Zoar. Alles Produkte, die auch bei entia angeboten werden.

Und welche Bedeutung entia in der Branche mittlerweile hat, lässt sich sicherlich auch daraus ablesen, dass drei der sechs MitarbeiterInnen aus Werkstätten, die in dem Themen-Schwerpunkt von „Wohlfahrt intern“ interviewt wurden, schon einen unserer regelmäßig veranstalteten zweitägigen Workshops zum Thema „Vertrieb und Marketing“ besucht haben.

Veröffentlicht von

Michael Ziegert

Michael Ziegert

Ich bin der Gründer von entia. Ich kann mich an Dingen erfreuen, die gut aussehen, gut riechen, sich gut anfühlen – und deren Wert man spürt. Und bei denen ich weiß, mit welcher Sorgfalt und Intensität sie angefertigt wurden.
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